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16. Tag der Orts- und Landesgeschichte

Das Thema des für den 24. Oktober 2021 anberaumten 16. Tages der brandenburgischen Orts- und Landesgeschichte lautet Die "Russen" in Brandenburg. 76. Jahrestag der "Besetzung" und 27. Jahrestag des Abzuges. Themen und archivalische Quellen. Die Weiterbildung der Ortschronistinnen und -chronisten beginnt 10 Uhr im Potsdam-Museum. Forum für Kunst und Geschichte, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Einladung

Programm

Anmeldungen

 

Am 25. April 2021, 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr, wurde als Ersatz für den zu diesem Datum geplanten 16. Tag der brandenburgischen Orts- und Landesgeschichte eine Online-Konferenz durchgeführt. Das Thema war: Die "Russen" in Brandenburg. 76. Jahrestag der "Besetzung" und 27. Jahrestag des Abzuges.
Die für eine Teilnahme erforderlichen Angaben konnten per E-Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abgefragt werden.

20 Personen aus verschiedenen Regionen des Landes Brandenburg und aus Berlin nutzten diese Gelegenheit. Von 10.00 Uhr bis 12.45 Uhr gab es Beiträge und Informationen zu dem Thema. Ausgiebig wurde die Möglichkeit genutzt, Fragen an die Vortragenden zu stellen und sich untereinander auszutauschen.
Die Teilnehmer sprachen sich dafür aus, diese Form der Wissenvermittlung und des Meinungsaustausches auch weiterhin zu nutzen.


Aus für Potsdamer Geschichtsbörse

2020 gibt es keine Potsdamer Geschichtsbörse. Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Potsdam (HBPG) finden zu dem Zeitpunkt in Verbindung mit der Neugestaltung der Landesausstellung umfangreiche Baumaßnahmen statt, sodass u.a. der Konferenzsaal nicht zur Verfügung steht. Ob es 2021 eine Geschichtsbörse geben wird, auf der sich Personen und Vereine präsentieren, die die Geschichte Brandenburgs nicht in dem Umfang betrachten, wie es laut dem von der Landesregierung geprägten Begriff "Erinnerungskultur" gewünscht ist, und in allen vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur verabschiedeten Dokumenten keine Erwähnung finden, ist aktuell fraglich.

Hinzu kommt die Frage, wie lange das HBPG in der jetzigen Form noch besteht.

In ihrem Koalitionsvertrag hat sich die neue Landesregierung zwar sehr deutlich zu der von der Landsmannschaft Brandenburg getragenen Stiftung Brandenburg und dem Haus Brandenburg  positioniert, aber nicht zur Landesausstellung Brandenburgs im Zentrum der Landeshauptstadt. Nach den, bislang unbestätigten, vorliegenden Informationen, könnte die Absicht bestehen, es in der jetzigen Form nicht weiterzubetreiben.

Die letzte Mitteilung des HBPG lässt auch nicht gerade Euphorie aufkommen.

Ob es 2021 eine Potsdamer Geschichtsbörse geben wird, hängt davon ab, wie sich die Landesregierung - vor allem das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg - zur ehrenamtlichen Geschichtsarbeit im Land Brandenburg positioniert und vor allem zu den diese Arbeit mitunter seit Jahrzehnten leistenden Heimat- und Geschichtsvereinen sowie Ortschronistinnen und Ortschronisten.
Weiteres dazu finden Sie hier: https://www.geschichtsmanufaktur-potsdam.info/index.php/informationen

 

So sah es am 09. Februar 2020 am Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte aus. Unter diesen Bedingungen hätte die Potsdamer Geschichtsbörse durchgeführt werden sollen?

Die Leitung des HBPG hielt es zu keiner Zeit für erforderlich, mich offiziell darüber zu informieren, wie die bauliche Situation am und im HBPG im Februar 2020 sein würde. Im guten Glauben hätte ich die Geschichtsbörse vorbereitet, die Teilnehmer auf den Termin vorbereitet, Ausgaben gehabt - um dann kurz vorher zu erfahren, dass die Veranstaltung wegen der Bauarbeiten gar nicht stattfinden könne.
Mir fällt es schwer, dafür die passenden Worte als Kommentar zu finden.